Hellmann Globetrotter: Virginia Serrano Prieto
Von Buenos Aires nach Osnabrück hat Virginia Serrano Prieto einen Weg voller neuer Erfahrungen und spannender Herausforderungen zurückgelegt. Ihre Hellmann-Reise begann 2021 in Argentinien als HR-Praktikantin. Schnell entdeckte sie ihre Leidenschaft für Talententwicklung und internationale Zusammenarbeit. Was mit der Unterstützung von Recruitment, interner Kommunikation und Leadership-Programmen in ganz Amerika begann, hat sie nun nach Deutschland geführt, wo sie als Regional Talent and Development Specialist für die Region Westeuropa arbeitet.
Hi Virginia, was hat dich motiviert, nach Deutschland zu gehen?
Ich habe von dieser Möglichkeit erstmals gehört, als die interne Ausschreibung veröffentlicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war ich jedoch mitten in meiner Bachelorarbeit und wollte mich zunächst darauf konzentrieren, bevor ich einen so großen Schritt wage.
Deshalb musste ich damals absagen. Als die Gelegenheit später erneut auftauchte, war der Zeitpunkt perfekt. Ich hatte ohnehin darüber nachgedacht, internationale Berufserfahrung zu sammeln, und diese Rolle passte genau zu dem, was ich in Amerika gemacht hatte. Außerdem hatte ich bereits begonnen, Deutsch zu lernen, sodass es eine großartige Chance war, meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Als mein jetziger Vorgesetzter, Marian Lehmann, sich erneut bei mir meldete und sich sogar an unser Gespräch zuvor erinnerte, konnte ich nicht nein sagen.
Fiel dir die Eingewöhnung in deinen neuen Job und vor allem in ein neues Land leicht?
Ja, auf jeden Fall. Von Tag eins an waren alle unglaublich freundlich und unterstützend. Ich arbeite sehr gern im Büro Speicher III in Osnabrück. Jeden Tag treffe ich unterschiedliche Kolleginnen und Kollegen, was es einfach macht, Kontakte zu knüpfen und sich als Teil des Teams zu fühlen. Die Arbeitskultur hat mir den Übergang wirklich angenehm gestaltet.
Was vermisst du am meisten aus deiner Heimat?
Es gibt vieles, das ich an Argentinien vermisse, vor allem die einzigartige Kultur und das Essen. Besonders fehlen mir die Kochkünste meiner Mutter, zum Beispiel ihre Empanadas und ihr einmaliges Risotto. Auch meine Katzen und Freunde fehlen mir sehr. Trotzdem ist es schön, ein Stück von beiden Welten genießen zu können.
Was macht das Leben in Deutschland für dich besonders?
Wie nah und gut erreichbar alles ist! Das Deutschlandticket, eine monatliche Fahrkarte für Züge, Busse und Straßenbahnen in ganz Deutschland, ist mein bester Freund. Es ist so einfach, damit zu reisen und verschiedene Städte zu entdecken. Aus einer Großstadt wie Buenos Aires ist es schwierig, schnell von einer Provinz in die andere zu gelangen. Hier kann ich einfach in einen Zug steigen und jederzeit neue Städte erkunden. Außerdem genieße ich die Natur sehr. Osnabrück ist voller Grünflächen, was einen wunderbaren Kontrast zu meiner Heimat darstellt.
Wie sieht für dich ein perfekter freier Tag in Deutschland aus?
Mein perfekter freier Tag besteht darin, morgens einen Zug zu nehmen und eine neue Stadt zu besuchen. Bisher war ich in Münster, Düsseldorf, Hamburg und Berlin und ich bin noch lange nicht fertig. Ich liebe es, neue Orte zu entdecken, die Stadt zu erkunden und natürlich in einer Bäckerei vorbeizuschauen, um eine Brezel oder ein Gebäck zu probieren. Am Nachmittag kehre ich gern nach Osnabrück zurück, genieße einen Spaziergang durch die Innenstadt und lasse den Tag mit einem guten Buch auf einer ruhigen Bank ausklingen.
Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Möchtest du noch etwas hinzufügen, bevor wir uns verabschieden?
Ja, ich möchte mich wirklich bei Priscila Rodriguez und Marian Lehmann bedanken, dass sie an mich geglaubt und diese Gelegenheit ermöglicht haben. Als Marian mich für die Position in Betracht zog, erinnerte er sich an unser Gespräch von einigen Monaten zuvor und zögerte keine Sekunde. Er hielt sein Wort und meldete sich, als der Zeitpunkt richtig war. Ich bin auch dem gesamten HR-Team unglaublich dankbar. Ihre Freundlichkeit und Unterstützung haben diese Erfahrung noch wertvoller gemacht.
Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast, Virginia!